Nutzung

Gartenregeln für Besucher:innen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

für ein harmonisches Miteinander zwischen den Menschen und der Natur haben wir folgende Regeln aufgestellt:

  • Das Betreten und die Nutzung des Dossegartens läuft auf eigene Gefahr.
  • Hunde sind an der Leine zu führen (der Halter haftet, Kot ist zu entsorgen).
  • Kein offenes Feuer (nur nach Absprache)
  • Der Aufenthalt im Garten unter den Bäumen ist bei starkem Wind oder Gewitter verboten.
  • Alle Veränderungen die den Dossegarten betreffen, sind vorher mit uns abzusprechen.
  • Der/die Eigentümer, der/die Betreiber des Dossegartens haften nicht für Schäden, die im Zusammenhang mit der Gartennutzung entstehen.
  • Das Abladen von Müll ist verboten.
  • Das Rauchen im Garten ist nicht gestattet.

Wir wünschen viel Freude beim Aufenthalt im Dossegarten!


Gartenordnung für Nutzer:innen und Beetpat:innen

  • Der Garten wird ökologisch bzw. naturnah bewirtschaftet: ohne Unkrautvernichtungsmittel, ohne chemische Schädlingsbekämpfung und ohne chemische Düngemittel.
  • Bei der Nutzung der Beete ist eine Fruchtfolge zu berücksichtigen – das heißt, dass zum Beispiel Kartoffeln und Möhren nur alle 4 Jahre auf dem gleichen Beet angebaut werden um Krankheiten und Schädlingsbefall wie z.B. Nematoden (Möhrenfliege) zu vermeiden.
  • Die gemeinsamen Werkzeuge und Gießkannen werden sorgfältig behandelt und nach Gebrauch gereinigt in der Gerätehütte untergebracht.
  • Im Garten werden keine Bäume (bzw. Großpflanzen die höher als 2,5 m werden) und kein Rhizombildender Bambus, Topinambur und Brombeeren gepflanzt.
  • Bei der Übergabe der Beete bitte beachten, dass nach der Nutzung gleich eine Gründüngung wie z.B. Phacelia (Bienenweide) gepflanzt wird, oder der „nackte“ Boden gut mit Rasenschnitt bedeckt (gemulcht) wird, um den Humusaufbau zu fördern und Bodenerosion zu vermeiden.
  • Mehrjährige Pflanzen (Bodenbedecker) dürfen nach Absprache gepflanzt werden.
  • Anfallender Müll ist außerhalb des Dossegartens zu entsorgen!
  • Auf dem Kompost dürfen nur ungekochte, ungiftige, organische Pflanzenreste entsorgt werden.
  • Eigentümer ist die Gebäude– und Wohnungsverwaltung GmbH.
  • Betreiber des Dossegartens ist die Volkssolidarität
  • Freiwillige Spenden zur Tilgung der Unkosten sind willkommen.
  • Alle baulichen Maßnahmen müssen vorher mit dem Betreiber abgesprochen werden.
  • Von anderen GärtnerInnen angebaute Früchte, Pflanzen etc. dürfen nicht ohne deren Erlaubnis geerntet werden, auch das Betreten fremder Beetflächen, Gießen, Unkrautjäten etc. ist nur nach Rücksprache mit den jeweiligen GärtnerInnen gestattet.
  • Das Betreten des Biotops sollte nur in Absprache mit der Aufsichtsperson erfolgen.
  • Die Gemeinschafsfläche steht allen GärtnerInnen und deren Gästen zur Verfügung – hier kann geplaudert, pausiert, Kaffee getrunken, Tipps und Tricks ausgetauscht werden.
  • Die Gartenarbeiten werden zu den Öffnungszeiten bis spätestens 20 Uhr erledigt.
  • Der Gemeinschaftsgarten ist und bleibt eine öffentliche Fläche. Durch die Beteiligung am Gemeinschaftsgartenprojekt werden keine Besitzansprüche am Garten erworben. Bei Anwesenheit von GärtnerInnen im Garten ist BesucherInnen der Eintritt und das Verweilen im Gemeinschaftsgarten zu gewähren, mit Ausnahme ihrer tierischen Begleiter.
  • Es dürfen keine stark giftigen Pflanzen angepflanzt werden.
  • Vorzugsweise wird „keimfestes Saatgut“ verwendet.
  • Die Aufsichtspflicht liegt bei den ErzieherInnen, LehrerInnen (Begleitpersonen).

Gartentipps

  • Die Garten-Saison ist vor allem zwischen April und September: Das Gärtnern empfiehlt sich vormittags nach dem Verdunsten des Morgentaus und vor der Mittagshitze.
  • Diese Pflanzen lassen sich mit schnellem Erfolg anpflanzen: Erdbeeren, Kräuter (z.B. Petersilie und Schnittlauch) und Teekräuter (wie Minze und Zitronenmelisse), Salat, rote Beete, Zucchini, Kürbis.
  • Literaturtipp: Praxisratgeber Schulgarten (kostenloser Download im Internet)
  • Pflanzen, die im Frühjahr gesät werden, nach den Sommerferien erntereif sind, und in den Sommerferien kaum Pflege benötigen (Kartoffeln, Sommergetreide, Stangenbohnen, Mais)
  • Pflanzen, die im Herbst gesät werden, nach den Sommerferien erntereif sind, und in den Sommerferien keine Pflege benötigen (Wintergetreide)
  • Pflanzen mit einem kurzen Entwicklungszyklus, die im Frühjahr gesät werden, aber schon vor den Sommerferien geerntet werden (Radieschen, Salat, frühe Sorten von Kohlrabi, Möhren und Buschbohnen)
  • Pflanzen, die unmittelbar nach den Sommerferien gesät und im Herbst/Winter geerntet werden (Spinat, Feldsalat, Löffelkraut, Portulak)
  • Pflanzen, die nach den Sommerferien gesät und vor den nächsten Sommerferien geerntet werden (siehe unter „Winterschläfer“ im Praxisratgeber Schulgarten, S. 59)

Nutzungsvereinbarung

Bevor Sie die Beete im Dossegarten nutzen können, bitten wir Sie, Kontakt zu uns aufzunehmen und in Absprache mit uns die Nutzungsvereinbarung auszufüllen.