Zur Geschichte

Wie sind die Angebote in der Röbeler Vorstadt eigentlich entstanden? Warum trifft man sich im Quartierstreff zum Kartenspielen, mit Smartphones oder zum Lesen? Und warum kann man im Dossegarten Patin oder Pate eines Beetes werden oder seine Fahrräder reparieren lassen?

Alles begann mit einer Bürger:innenbefragung im Jahr 2016: Wir stellten fest, dass die Waldringgrundschule sowie ältere Menschen keinen eigenen Garten haben – so entwickelten wir die Idee des Lern- und Gemeinschaftsgartens Dossegarten. Und wir hörten immer wieder von Vereinsamung und Isolierung der Rentnerinnen und Rentner. Auf Grundlage der Ergebnisse der Befragung etablierte die örtliche Volkssolidarität als Quartiersmanagement gemeinsam mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft eine Fülle von Angeboten, die die Nachbar:innen und die verschiedenen Generationen zusammenbringen sollen.
Im Vordergrund der altersgerechten Quartiersentwicklung stand von Anfang an das Motto Gut leben in guter Nachbarschaft, das bis heute die Grundlage für alle Angebote bildet. Es geht vor allem um die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls, um Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe.
Die Finanzierung durch die Stiftung Deutsches Hilfswerk ermöglichte uns, die Quartiersentwicklung Realität werden zu lassen.

Wohnen im Grünen mit Freizeitangeboten und Nachbarinnen und Nachbarn, mit denen man im Quartierstreff oder Dossegarten verschiedene gemeinschaftliche Angebote wahrnehmen kann. Gut leben in guter Nachbarschaft eben!